Bergbau in Freudenstadt (Christophstal und Kienberg).

In zahlreichen Gruben rund um Freudenstadt wurde nach Silber und Kupfer geschürft. "Neues Glück", Straßburgerin", "Haus Württemberg", "Christophsstollen" hießen z. B. diese Gruben, um nur wenige zu nennen. Sie erstreckten sich vor allem entlang des Christophstals bis zum Kienberg.

Im Tertiär kam es bei Freudenstadt zu einer Einsenkung eines Grabensystems. Parallel zu den Grabenflanken bildeten sich durch hydrothermale Vorgänge Quarz- und Schwerspatgänge.

Der aufmerksame Wanderer entdeckt in den Wäldern heute noch Reste von Schachtpingen, Abraumhalden und versteckte Stolleneingänge.

Wer sich detailliert über den Bergbau in Freudenstadt informieren möchte, besucht das historische Besucherbergwerk "Heilige Drei Könige" am Kienberg.
Im Zeitraum 1996 bis 1999 gelang einer Gruppe von Bergbauinteressierten die Wiederentdeckung und Aufwältigung des historischen Besucherbergwerks. Flyer zum Download (pdf 2 KB)